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Round & Round

Wirklich vorbereitet hatte ich mich nicht. Es gab lediglich einen längeren Lauf im Dezember über 25km, bevor ich in Rodgau an den Start ging. 50km. Eine Zielzeit hatte ich mir nur minimal gesetzt. Sollte es bei gehofften 5,5Stunden bleiben, wär ich zufrieden.

In Rodgau angekommen vielen mir als erstes eine Menge lockerer Läufer mit Familie auf. Deren Familien breiteten neben Start und Ziel Picknickdecken und Grills aus. Sie wussten, dass sie "ihren" Läufer ein paar Mal vorbeitraben sehen würden.

Rodgau heißt 10 Runden à 5km. Muss man mögen und wollen. Für meinen ersten Ultraversuch kam es mir gerade recht. So konnte man dann doch schneller abbrechen, sollte gar nichts mehr gehen. Netter Nebeneffekt: du weißt immer wo die Klos und die Verpflegung stehen.

 Der Startschuss fiel, ich hatte mich recht weit hinten im kleinen Läuferfeld positioniert.  Gemütlich trabte ich los, hoffte dass mein Kopf und auch meine Beine mitmachen würden. Immer wieder kam ich auf der Strecke mit anderen Läufern ins Gespräch. Das lenkt ab. Die ersten 15km nahm ich nicht zu mir. Mein Körper war noch immer die Nüchternläufe über 20km gewohnt. Ab Kilometer 20 griff ich dann in jeder Runde beherzt zu Tee und Keksen. Es war kalt, aber schön. Man hatte auch ganz nett ein Schild bei der Marathondistanz aufgestellt. Als ich dieses in der 9. Runde passierte, wusste ich, jetzt ist es nicht mehr weit. Witzigerweise fange ich immer nach der Hälfte der zu laufenden Distanz an rückwärts zu zählen. Noch anderthalb Runden waren zu laufen. Dann nur noch eine.

Auf der letzten Runde war ich nur noch platt. Ich war müde, nur der Gedanke, dass es gleich geschafft  ist hielt mich am Laufen. Das ist immer so. Das Rückwärtszahlen der Kilometer, die Musik auf meinen Ohren und diverse Mantras wie "gleich ist es geschaft" "der Schmerz vergeht, der Stolz bleibt" etc. und nette Gesprächspartner halten mich dann noch bei Laune. So auch diesmal. Neben mir lief ein netter Herr, der sich echt richtig Mühe gab, mich zu unterhalten. Es gelang ihm und gemeinsam liefen wir über die Ziellinie. Dankbar fiel ich ihm um den Hals. Ich war bei meiner Wunschzeit angekommen. 5:30 und ein paar Sekunden. Ich war so stolz, dankbar, fix und alle und mega glücklich. Dieses Hochgefühl nach diesem Lauf. Herrlich. Ja, laufen ist meine Droge und ich bin gerne süchtig danach.

Als ich später auf mein Handy sah, wurde ich per Whats App gefragt, ob ich am nächsten Tag beim Brooks Run Happy über 9km auch an den Start gehen würde. Ich sagte zu. Und starte tatsächlich. So als kleiner Regenerationslauf

 

 

5.7.17 02:02
 
Letzte Einträge: Ohne Plan, Regenwetter, Mannheim lernt dazu, Muddiator, Weiter, höher, Gelita


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