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Menschliche Bowlingkugel

Im Bootcamp traf ich auf gleichgesinnte Läufer. Der ein oder andere hatte zwar noch nie an einem Wettkampf teilgenommen, aber man unterhielt sich einfach über diverse Läufe, die man vielleicht mal als Gruppe laufen könnte.

Lisa schlug X-Lethics vor. Ein Lauf über 15km mit Hindernissen.  Da hatte dann tatsächlich einige Lust drauf. Ich dachte mir nur: Gemeinsam in der Gruppe? Warum nicht? Also meldeten wir uns zusammen als Team an.

Es hieß dann allerdings erstaml nach Bad Hönnigen zu kommen. Fünf Läufer trafen sich am Trainingsplatz um zusammen zu fahren. Darunter auch meine Wenigkeit.  Zu fünft quetschten wir uns dann in einen Mini Cooper und machten uns auf den Weg. War schon irgendwie lustig, wir scherzten, machten Fotos und waren doch froh, als wir am Veranstaltungsort ankamen.

In kleinen Gruppen kam zuerst ein Warm Up, bevor wir auf die Strecke durften. Und da ging es erstmal bergauf. Das war noch das Harmloseste. Doch wo es rauf geht, muss man ja irgendwann wieder runter. Tja und es ging steil bergab. Ich lies die Hand von Lisa los, die dicht hinter mir lief und sagte noch zu ihr, sie solle bitte nicht stürzen. Genau in diesem Moment riss es mir selbst die Füße weg. Ich überschlug mich, griff neben ins rotweiße Absperrband, versuchte mich verzweifelt an Wurzeln und Grashalmen festzuhalten. Ich hatte keine Chance. Ich kugelte den gesamten Hang hinunter. Sah aus den Augenwickeln, wie sich die Helfer bereitstellten um mich abzufangen, denn hinter ihnen ging es den nächsten Hang runter und da sollte ich nicht hin. Irgendwie schaffte ich es auf dem letzten Meter doch noch die Bremse zu finden und landete wieder auf den Füßen. Mein Team war da noch nicht mal bei der Hälfte angekommen. Ich sortierte mich und meine Knochen, gab zur Auskunft, dass es mir gut gehe und ich weiter laufen könne. Dann standen meine Freunde hinter mir. Teilweise kreifebleich. Sie hatten einen ordentlichen Schreck bekommen und waren nun besorgt. Ich wiederholte nur was ich schon den Helfern gesagt hatte.

Also liefen wir weiter. Das nächste Hindernis war für andere zu kalt, für mich eine Wohltat. Plastikbottische mit Eis, durch die man durchrobben musste. Herrlich. Ich badete regelrecht hin. Die Schürfwunden hatte ich dann doch war genommen und das Eis kühlte die Schmerzen erst mal runter.

Schlammhindernisse, Hangelbrücken, Mauern, Sackhüpfen, Berg rauf, Berg runter.  Auf den 15km war einiges geboten. Langsam taten mir dann doch die Knochen weh. Ich wollte nur noch ins Ziel. Doch die gemeinsten kamen am Schluss. Ich war am Ende meiner Kräfte, die Schmerzen hatten mir ziemlich zugesetzt. Mit letzter Kraft unter tatkräftiger Unterstützung der anderen schaffte ich noch die letzte Mauer. Noch nie hatt ich mich so auf eine Dusche gefreut.

Da wurde dann das ganze Ausmaß erstmals deutlich. Das rechte Knie war dick geschwollen, Blutergüsse und Schürfwunden über den ganzen Körper verteilt. Es würde eine Weile dauern, bis alles abgeheilt war. Vorläufig hatte ich die Schnauze voll und schwor mir, nie wieder an solch einem Lauf teilzunehmen. Aber als Läufer soll man ja vorsichtig mit solchen Aussagen sein

 

 

15.6.17 02:09
 
Letzte Eintrge: Ohne Plan, Regenwetter, Mannheim lernt dazu, Muddiator, Weiter, hher, Gelita, Round & Round


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