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Guter Rutsch ins neue Jahr...

... ach neee, doch nicht.

Ich hielt an meiner Einstellung fest, Sommers wie Winters fahr ich mit dem Rennrad zur Arbeit und zum Bootcamp. Egal ob Regen oder Schnee, ob Sonne oder oder oder.

Den Vorsatz konnte ich gut halten. Den ersten Schneefall meisterte ich mit Bravour ohne mich auf die Nase zu legen. Ich wurde lediglich patschenass als es taute und die Autofahrer ihren Spaß dabei hatten, mich zu "duschen".

Weihnachten kam, ich musste arbeiten und fuhr mit dem Rennrad. Kopfschütteln in der ganzen Familie. Die hielt damals schon meine Idee mit dem Laufen für einen Scherz, hätte nie geglaubt, dass die einstmal so faule Nuss tatsächlich mal einen Marathon läuft.  Dass ich jetzt aber auch noch Rennrad fuhr und mir das Wetter dabei wurscht war, hielt sie nun für komplett bescheuert. Immer wieder stand mein Ex- Mann vor mir (zu dem Zeitpunkt waren wir noch zusammen) und versuchte mich davon abzuhalten im Winter Rad zu fahren. Was sollte schon passieren?, gab ich ihm zur Antwort.

Tja das neue Jahr kam. 2015. Man wünschte sich einen guten Rutsch ins neue Jahr und seit einer dämlichen Erfahrung aus der Kindheit, bitte ich immer alle Leute genau das mir nicht zu wünschen.  Prinzipiell hauts mich dann nämlich immer hin.

03.Januar 2015. Tagschicht. ein früher kalter Morgen. Das Rennrad leise und brav auf die Straße geschleppt, vorsichtig mit den Füßen über die Straße getastet. Nö glatt ist es nicht, also los. Wir wohnten damals am Feld und bei uns war es immer als erstes glatt, darauf verließ ich mich an jenem Morgen. Ein böser Fehler. Weit kam ich nicht. An der Kreuzung im Ort kam mir schon ein Auto quer entgegen. Hoppla, dachte ich noch, was hat der denn? Dann lag ich auch schon. Das Rad flog über die Straße, ich rutschte hinterher. Die einzig glatte Stelle auf der gesamten Strecke und ich hatte sie voll erwischt. Typisch für Rennradfahrer, hab auch ich erstmal nach meinem Rad geschaut. Das hatte die Aktion unbeschadet überstanden. Ich war ohne Klicks an diesem Morgen gefahren und war sehr froh darüber. Ich fahr heute noch im Winter ohne, damit nicht schlimmeres passiert. Denn wie es aussieht, wenn man im Sturz nicht mehr rechtzeitig ausklicken kann, hab ich mittlerweile auch schon erleben dürfen. Und dann erklär mal als Frau einem Arzt, was passiert ist. Man sieht dann gerne aus wie ein Vergewaltigungsopfer

Ich fuhr weiter zur Arbeit, merkte etwas den linken Oberschenkel. Da die Hose aber heil geblieben war, machte ich mir keine Gedanken darüber. Bis ich mich im Geschäft umzog. Der linke Oberschenkel hatte sich blauschwarz verfärbt und blutete. Oha, nett, war mein erster Gedanke und dann: Scheiße, das war ja ein Wegeunfall!. Okay erstmal nichts dem Chef sagen. Tja verheimlichen ging genau 2 Stunden, denn dann waren die Schmerzen doch heftig geworden. Zähneknirschend betrat ich das Büro meines Schichtführers. Der fiel vor Lachen fast vom Stuhl, schickte mich dann aber zu Ambulanz. Der dort behandelnde Arzt hob die Augenbraue, fing dann an zu zetern, warum ich bei dem Wetter nicht mit dem Auto gefahren war. Meine Antwort kam prombt:" Ich hab keins." Dummes Gesicht war seine Antwort. Mit verpflastertem Oberschenkel ging es zurück an die Arbeit. Gut gerummst hatte es, aber deswegen das Rad in den Keller stellen. Ähm nö, jetzt erst recht

12.6.17 11:35
 
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